Autor Florian Hurtig: „Landwirtschaft jenseits der Monokultur: Geschichte und Perspektiven“ – Vortrag und Gespräch zu Landwirtschaft und Agroforstsystemen im Klimawandel
Trockenheit, Dürre, Ernteausfälle, braune Weiden und Notschlachtungen aus Futtermangel – das sind die Schlagzeilen aus der Landwirtschaft aus diesem Sommer.
Wenn wir Lehren aus diesem dystopischen Jahr ziehen wollen, müssen wir uns fragen, wie eine Landwirtschaft aussehen kann die sich an den Klimawandel anpassen kann und ihm entgegenwirkt, indem mehr Kohlenstoff in den Anbausystemen (als Humus oder Holz) gespeichert wird.
Dafür betrachten wir traditionelle, polykulturelle Anbausysteme aus aller Welt, in die Bäume integriert waren und für eine Diversifizierung des Nahrungsangebots und den Schutz des Bodens gesorgt haben.
Was können wir heute von diesen Anbausystemen lernen und wie sehen moderne Agroforstsysteme aus, die die Vielfalt zurück in die Landschaft bringen, und Wasser und Kohlenstoff im System speichern?
Termin: Sonntag, 27. September 2026
Uhrzeit: 11-13 Uhr
Ort: LiF – Leben im Fläming
An der Rummel 1
14806 Bad Belzig
Florian Hurtig ist Obstbauer in einer solidarischen Landwirtschaft, Agroforstdesigner, Aktivist und Autor. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Landwirtschafts- und Herrschaftsgeschichte.
Veröffentlichungen:
„Paradise Lost – Vom Ende der Vielfalt und dem Siegeszug der Monokultur“ 2020, oekom-Verlag
„500 Jahre Bauernkriege – Widerstand gegen Landraub und Ausbeutung von 1525 bis heute“ 2025, Mandelbaum-Verlag
Partner:
https://ankerpunkt-hoherflaeming.de/
https://www.zegg.de/de/


